Jugendgewalt – Höchste Zeit zum
Handeln!! (Kriminalstatistik
St.Gallen: Rheintaler/Rheint.
Volkszeitung vom 28.03.08)
Die kürzlich
publizierte Kriminalstatistik
2007 Kanton SG ist
besorgniserregend – über 6%
Steigerung der Straftaten; fast
städtische Verhältnisse im
Rheintal mit 22% Anstieg der
Delikte; jede fünfte Straftat
durch einen Jugendlichen (wovon
56% ausländischer Herkunft); Der
Zürcher Kripochef liess schon
vor einigen Monaten die
Alarmglocken läuten. Vergebens,
wie ich meine, weil wir uns
nicht ehrlich mit den Ursachen
auseinandersetzen. Zum Beispiel
wollen wir in der Schweiz eine
obligatorische Einschulung mit
vier Jahren einführen. Mit der
Entreissung der Kinder von den
Eltern und der Förderung der
gesellschaftlichen Zerrottung
erhöhen wir im weitesten Sinne
auch die Jugendgewalt. Kinder
gehören während ihren
wichtigsten, jungen Lebensjahren
zu den Eltern.
In ehrlicher
Beurteilung der neuesten
Statistik muss eindeutig von
einem Eltern- und einem
Ausländerproblem gesprochen
werden. Also sind hier
gesetzgeberisch die Hebel
anzusetzen. Einerseits sind im
neuen Ausländergesetz (AuG)
präzise Integrationskriterien zu
definieren, die Ausschaffungen
ohne wenn und aber ermöglichen.
Im weiteren ist im Volkschul-
und im Jugendstrafgesetz die
Inpflichtnahme der Eltern viel
konsequenter zu verankern.
Zusammenfassend
ist rasches Handeln unter
Bündelung der Kräfte aller
Parteien unseres Kantons
gefordert. Nur dann sind
Lösungen möglich. Ich bin
überzeugt, dass die neue Politik
in unserem Kanton (gemeinsame
Mehrheit aus SVP/FDP im
Kantonsrat) die beschriebenen
Problemkreise rasch und wirksam
anpacken wird. Die Stimmung in
der Bevölkerung wird der Politik
den Weg weisen. Die Zeit ist
gekommen, wo Lehrer die Probleme
in den Schulen wieder beim Namen
nennen sollen, fehlbare Eltern
zur Rechenschaft gezogen werden
müssen und die Gesetzgebung
entsprechend zu verschärfen ist.
Oskar Gächter,
9442 Berneck
Kantonsrat SVP
01.04.08