Gerät
unsere Ausländerpolitik aus den
Fugen?
Allein im letzten
Jahr musste der Kanton St.Gallen
1000 neue Asylbewerber
aufnehmen. Zusammen mit den
jährlich zirka 1700 neuen
regulären Ausländern entsteht in
unserem Kanton somit jährlich
ein neues „Ausländerdorf“ etwa
von der Grössenordnung der
politischen Gemeinde Rüthi. Ein
Blick in die Zukunft, die
unterschiedliche Geburtenrate
bei Ausländern und Schweizern
berücksichtigend, zeigt, dass in
unserem Heimatland bereits in 25
Jahren mehr Ausländer als
Schweizer leben werden – ein
wenig verheissungsvoller
Ausblick!
Vor diesem
Hintergrund kritisierte der Chef
des St.Galler Ausländeramtes
kürzlich zurecht unser
Bundesverwaltungsgericht.
Offenbar treten unsere Richter
in Bern immer öfter auf
Beschwerden von Asylanten ein
und das im kompletten
Widerspruch zu dem Dubliner
Erstasylabkommen. Dieses sieht
glasklar vor, dass Asylanten
dorthin zurückgeschafft werden,
wo sie ihr erstes Gesuch
gestellt haben. Anstatt
beispielsweise nach Italien
auszureisen, wird den Asylanten
bewilligt, in der Schweiz zu
bleiben. Aehnlich verhält es
sich bei den abgewiesenen
Asylbewerbern. Weil unser Gesetz
die Inhaftierung verbietet,
tauchen sie reihenweise einfach
irgendwo in der Schweiz unter.
In diesem Kontext nützen die
besten Absichten der St.Galler
Justiz- und
Sicherheitsdirektorin, Frau
Karin Keller-Sutter zur
konsequenten Anwendung des
Ausländerrechtes nicht viel.
Auch sie kann nicht verhindern,
dass von den im Kanton St.Gallen
2009 um 8% gestiegenen
Sozialhilfefällen mehr als die
Hälfte Ausländer sind.
Auch die SVP
weiss, dass die Schweizer
Wirtschaft auf ausländische
Staatsangehörige angewiesen ist.
Entscheidend ist aber die Menge.
Weil in der Schweiz dreimal mehr
Ausländer leben als in allen
anderen vergleichbaren Staaten,
werden unsere Finanzen (Schulen,
Spitäler, Sicherheit,
Sozialwerke) enorm strapaziert.
So gehen 70% der
Gefängniskosten, die Hälfte
aller Fürsorgeleistungen und
mehr als 50% der Polizeiausgaben
auf Kosten von Ausländern. Mit
dem gleichen Geld des
Steuerzahlers baut man in
Vorarlberg Radwege, zahlt
Familienbeihilfe, finanziert
Jungunternehmer und unterstützt
Alleinerziehende. Man kann
deshalb vor dem Hintergrund der
zunehmenden Armut in der Schweiz
gespannt sein, wie lange das die
Schweizer Bevölkerung noch
finanzieren will.
Gegensteuer
können wir nur geben, wenn wir
Richter und Politiker wählen,
die sich der Schweiz und nicht
dem Ausland verpflichtet fühlen
und zweitens die Verschärfung
des Ausländer-, Asyl- und
Personenfreizügigkeitsgesetzes
unterstützen. Dann gehört die
Schweiz vielleicht auch in 25
Jahren noch uns Schweizern.
Oskar Gächter,
9442 Berneck
Kantonsrat SVP
22.03.10