Von der
Oeffentlichkeit eher unbemerkt
hat die Junge SVP des Kantons
St.Gallen ein eigentliches
Husarenstück vollbracht. Als
erste Jungpartei ist es ihr
gelungen, mit einer Initiative
eine kantonale Gesetzesanpassung
zu erwirken. Worum geht es? Die
Initiative verlangt, dass in
Polizeimeldungen die
Staatsangehörigkeit von
Tatverdächtigen genannt werden
muss. Gerade bei ausländischen
Tätern wurde nämlich bis anhin
die Staatsangehörigkeit gerne
verschwiegen. Prompt ist der
Kantonsrat in der letzten
Session auf das Begehren der
Jungen SVP eingetreten. Das hat
nun zur Folge, dass das
kantonale Polizeigesetz ergänzt
werden muss.
Massgeblich
beteiligt am Zustandekommen der
Initiative
(Unterschriftensammlung) waren
der Wildhauser Präsident der
Jungen SVP und
Nationalratskandidat Jeffrey
Bleiker sowie der Leiter der
Rheintaler Jungen SVP, Daniel
Weder. Als SVP-Sprecher dieses
Geschäftes im Kantonsrat war ich
stolz auf die jungen
SVP-Nachwuchskräfte. Sie sind
wie viele andere der SVP nahe
stehenden Jugendliche ein
Versprechen für die Zukunft.
Umsomehr, dass die Initiative
bei der St.Galler Bevölkerung
auf grosses Interesse- und viel
Verständnis gestossen ist.
Viele Bürgerinnen
und Bürger unseres Kantons sind
sehr froh ob der neuen Regelung.
Geht es doch im weitesten Sinne
darum, die Schweizer Bevölkerung
vor Diskriminierung an der
Oeffentlichkeit zu schützen.
Viele werden deshalb mit
Argusaugen auf die
Polizeimeldungen schauen. Man
wird genau beobachten, wie der
neue Gesetzesartikel umgesetzt
wird und ob die
Staatsangehörigkeit bei
ausländischen Tätern wirklich
genannt werden wird.
Oskar Gächter, Berneck
Kantonsrat SVP
06.07.2011