Presse "Leserbriefe"
Thema: Weitblick  

                             

Helga Klee und der Weitblick

(Antwort auf den Leserbrief vom 08.11.11 in der Rheintaler Volkszeitung: Starke,ungeteilte Standesstimme)

 

Gegen Ende ihrer politischen Karriere holte Kantonsrätin Klee nochmals denVorschlaghammer hervor und drosch auf ihren .,Liebling" SVP ein. Ihr Schlagobjekt wareinmal mehr Ständeratskandidat Toni Brunner. Als währschafter Bauer und politischesSchwergewicht gehen die Schläge natürlich spurlos an ihm vorbei. Zum Glück trafen dieHiebe nicht den körperlichen- und politisch leichtgewichtigen Michael Hüppi. Im Gegenteil,Helga Klee empfiehlt den Stadtsanktgaller als Ständerat, obwohl sie ihn vor seinerNationalratskandidatur wahrscheinlich noch nie gesehen-, geschweige denn mit ihmgesprochen hatte. Zusammen mit Michael Hüppi bin ich seit Jahren Delegierter in einermilitärischen Stiftung. Bei aller Achtung vor seinen beruflichen Fähigkeiten, geht ihmnatürlich jegliche politische Erfahrung ab. Anders Toni Brunner - er verfügt über einhervorragendes politisches Netzwerk, führt die mit Abstand grösste Partei unseres Landes,kennt als langjähriger Nationalrat sämtliche politischen Mechanismen und wird deshalbunseren Kanton als Ständerat in jeder Hinsicht sehr glaubwürdig vertreten. Brunner verfügtsomit genau über denjenigen Weitblick, den die umtriebige Regionalpolitikerin Klee inAbrede stellt. Und noch etwas an die Adresse der Bernecker Kantonsratskollegin: DieNichtwahl von Karin Keller-Sutter in den Bundesrat hat nicht die SVP, sondern die FDPselber verschuldet, indem ihre National-und Ständeräte dem in die Jahre gekommenen JohannSchneider-Amann den Vorzug gaben. Somit gebe ich Frau Klee zu bedenken, ob dieWahlchancen von Toni Brunner nicht fast höher sind als Diejenigen von Herrn SchneiderAmannbei den Bundesratswahlen vom 14.12.11. Jedenfalls hoffen viele St.Galler Bürger(innen). mit Karin Keller-Sutter und Toni Brunner ein junges, dynamisches Team in den Ständerat delegieren zu dürfen. Eines ist dabei klar: Weder der Vorschlaghammer noch der Weitblick von Frau Klee werden das verhindern können und somit das Ziel höchstwahrscheinlich verfehlen.

Oskar Gächter, Berneck

Kantonsrat SVP
10.11.2011